Kolpingsfamilie Lathen übernimmt Fahrtkosten für Hilfstransport zur Ukraine

Veröffentlicht am 29.03.2022

Auf dem Gelände von Helping Hands in Lathen wurde dem Vorsitzenden von Helping Hands, Markus Vähning, die Fahrtkosten eines 4o Tonners in Höhe von € 3.000,00 für den Transport von Hilfsgütern zur Ukrainischen Grenze übergeben. Bis Ende März wurden 8 LKW, vollgepackt mit Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleidung und anderen dringend genötigten Dinge von Lathen zur Ukraine geschickt.

Die Transporte gehen zur Grenze in Polen, Slowakei und Rumänien. Dort werden die Güter umgeladen und von anderen Hilfsorganisationen, mit denen Helping Hands zusammenarbeitet, über die Grenze in die Ukraine gebracht. In Moldawien werden die Hilfsgüter direkt an die Ukrainischen Flüchtlinge verteilt. Moldawien ist das wohl ärmste Land Europas und hat bei ca. nur 2,6 Millionen Einwohnern über 100.000 Flüchtlinge aufgenommen. Auch hier sind die lange bestehenden Verbindungen von Helping Hands nach Moldawien von großem Vorteil, genau wie in den anderen genannten Ländern.

Markus Vähning berichtete, das durch die rapide gestiegenen Dieselkosten auch die Frachtkosten in die Höhe geschossen sind und unbedingt auf weitere Geldspenden angewiesen sind.
(Konto DE03 2666 1494 0018 8883 00 bei der Emsländischen Volksbank eG)
Nur durch die Mitarbeit der vielen Helfer der Kolpingsfamilie und der Landjugend Lathen-Wahn bei der Entleerung der Gebrauchtkleidercontainer und anschließender Verladung war die Kolpingsfamilie Lathen in der Lage, aus diesen Erlösen die von Helping Hands dringend benötigten Transportkosten für einen LKW zu übernehmen. Weitere Helfer werden für die Gebrauchtkleiderorganisation der Kolpingsfamilie zusätzlich noch dringend benötigt.



Foto: Markus Vähning, Helping Hands, Heinz Niehaus, Hermann Althüser und Hermann Husen von der Kolpingsfamile Lathen