Protest in Renkenberge

Veröffentlicht am 29.06.2021

In Renkenberge formiert sich Widerstand gegen ein Atommüll-Endlager vor der Haustür 

Bis 2031 soll in Deutschland ein Endlager für den angefallenen Atommüll gefunden werden. In den Voruntersuchungen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) sind die Salzstöcke in Lathen/Lathen-Wahn, Börger, Renkenberge und Wippingen in die Vorauswahl genommen worden. Nachdem sich bereits in mehreren Gemeinden Interessengemeinschaften gegründet haben, ist in Renkenberge nun auch eine Interessengemeinschaft gegründet worden, um ein deutliches Signal zu setzen.

Als erste Maßnahme haben einige Mitglieder Banner in Renkenberge aufgestellt. Hiermit wollen die Einwohner aus Renkenberge visuell auf ihren Widerstand gegen ein Atommüll-Endlager aufmerksam machen. „Die Banner sind der Startschuss", erklärten die Mitglieder der Interessengemeinschaft.

Mit Flyern und Veranstaltungen sollen Argumente gegen ein Endlager im nördlichen Emsland gesammelt werden, um sich noch stärker zu positionieren.

Die Interessengemeinschaft steht außerhalb irgendeiner politischen Partei. Mitmachen kann jede/r.



Foto v.l.: Jonas Gels, Daniela Wecke, Gerlinde Wessels, Hansi Brüggemann, Ingo Krieger, Kathrin Niehoff und Klaus Brands