Eingeladen zu der Vortragsveranstaltung sind alle, die an dem Thema Interesse haben. Eine Mitgliedschaft in einem Heimatverein ist nicht erforderlich.
Einen kleinen Einstieg in das Thema bringt nachstehender Text von Dr. Benjamin van der Linde vom Emsländischen Heimatbund:
„Im 18. Jahrhundert stellte die Bevölkerungszahl eines Territorialstaats bzw. deren Steigerung einen wesentlichen Machtfaktor dar. Bevölkerungswachstum, u. a. durch Ansiedlung von Zuwanderern erzeugt, steigerte die Produktivität und damit auch die landesherrlichen Steuereinnahmen. Auch im Interesse der Landesverteidigung war eine Steigerung der Einwohnerzahlen erwünscht. Die Landesherrschaften suchten durch Urbarmachung von Brachland Siedlerstellen zu schaffen, nicht um Abwanderungswillige im Land zu halten, sondern vielmehr Neusiedler anzulocken. Im Hochstift Münster kamen hier vorrangig die ausgedehnten Moorgebiete des Niederstifts für solche Ansiedlungen in Frage. Rechts und links der Ems wurden im Jahr 1788 von den landesherrlichen Beamten 14 neue Kolonien angelegt. Die Neubauern hatten allerdings nicht nur mit dem Moor, sondern – wie der Vortrag zeigen wird – mit großem Widerstand aus den alten Dörfern zu kämpfen“.
Anmeldungen bitte telefonisch oder per whatsapp
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